31. Schwangerschaftswoche – Fakten und das Wichtigste für die werdende Mutter
Drittes Trimester, siebter Monat – das Ziel rückt näher. Das Ergebnis des OGTT liegt vor, die Routineuntersuchungen finden alle 2–4 Wochen statt. Du denkst immer öfter an die Kliniktasche, aber keine Panik – du hast noch Zeit. Diese Woche eignet sich gut, um Ordnung in deine Unterlagen, Listen und deinen Alltag zu bringen.
Entwicklung des Babys in der 31. Schwangerschaftswoche – die wichtigsten Fakten
Das Gewicht liegt meist bei etwa 1600–1800 g, die Länge beträgt ca. 41–43 cm (von Kopf bis Fuß). Die Haut wird weniger durchsichtig, das Fettgewebe nimmt zu und die Gesichtszüge werden neugeborenenähnlicher. Die Lungen reifen weiter; jede Woche erhöht die Überlebenschancen außerhalb des Bauches. Gehirn und Nervensystem bilden intensiv neue Verbindungen – dadurch entstehen regelmäßige Schlaf- und Wachzyklen. Die Schädellage tritt immer häufiger auf, aber eine Drehung des Babys ist in den kommenden Wochen weiterhin möglich.

Was passiert mit deinem Körper
Der Fundus der Gebärmutter ist hoch, daher kann dir beim schnellen Gehen schneller die Luft ausgehen. Sodbrennen und Blähungen nach spätem Abendessen? Ganz typisch. Übungswehen (Braxton-Hicks-Kontraktionen) sind meist unregelmäßig, schmerzlos und verschwinden nach Ruhe und Wasser. Die Wirbelsäule kann nach längerem Sitzen oder Stehen schmerzen – einfache Ergonomie und kurze tägliche Stabilisationsübungen helfen. Leichte Schwellungen am Ende des Tages sind normal; ein plötzlicher, einseitiger Wadenanschwellung ist ein Alarmsignal. Taubheitsgefühle in den Händen (Karpaltunnelsyndrom) können auftreten – Pausen von der Tastatur, Lockerungsübungen und manchmal eine Nachtschiene helfen.
Bewegungen des Babys – beobachte dein Muster
Da der Platz geringer wird, sind die Bewegungen mehr schiebend und weniger akrobatisch. Wichtig ist: Kenne dein typisches Bewegungsmuster. Wenn es über längere Zeit deutlich ruhiger ist als sonst oder sich die Art der Bewegungen plötzlich verändert – kontaktiere deine Ärztin oder Hebamme. Ein ruhigerer Tag nach einem sehr aktiven Tag? Möglich, solange es nicht stark von deinem üblichen Muster abweicht.
Untersuchungen und Termine rund um die 31. Woche
Nach den Routineuntersuchungen (Blutbild, Urin, Blutdruck, Gewicht) wird häufig ein Wachstumsschall um die 30.–32. Woche geplant – zur Beurteilung von Gewicht, Plazenta und Fruchtwassermenge. Das Thema Keuchhustenimpfung (Tdap) in der Schwangerschaft wird nun öfter besprochen – Termin und Empfehlung legst du mit deiner Ärztin fest. Notiere dir auch die Untersuchung auf GBS (Streptokokken der Gruppe B) zwischen der 35.–37. Woche. Wenn in früheren Berichten Kontrolluntersuchungen empfohlen wurden (z. B. tiefliegende Plazenta, Gebärmutterhalslänge), halte die Termine genau ein.
Ernährung und Nahrungsergänzung – einfach und konsequent
Bewährt hat sich: kleinere, häufigere Mahlzeiten. Gemüse, Vollkornprodukte, Eiweiß aus verschiedenen Quellen (Eier, Geflügel, gebackener Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte) und gesunde Fette. Gegen Sodbrennen hilft eine Pause zwischen Abendessen und Schlaf sowie ein erhöhtes Kopfteil. Trinke regelmäßig Wasser über den Tag verteilt. Nahrungsergänzung nach Empfehlung: Folsäure, Vitamin D, Jod. Eisen nur, wenn es die Werte erfordern (Blutbild, Ferritin). DHA – Dosierung nach Absprache mit dem Arzt. Nächtliche Wadenkrämpfe? Meist hilft bessere Flüssigkeitszufuhr und leichtes Dehnen am Abend; Ergänzungsmittel nur nach Empfehlung.
Bewegung, Ergonomie und Schlaf – was wirklich hilft
Tägliche Spaziergänge, Schwimmen, Yoga/Pilates für Schwangere, kurze Einheiten zur Kräftigung von Gesäß und Tiefenmuskulatur. Vermeide Sprünge und Kontaktsportarten. Im Büro: Bildschirm auf Augenhöhe, Lendenstütze, Positionswechsel alle 45–60 Minuten. Im Auto: Gurt immer – der untere unter dem Bauch, über den Hüften; der obere zwischen den Brüsten. Zum Schlafen am besten auf der linken Seite mit einem Kissen zwischen den Knien und unter dem Bauch – das macht einen großen Unterschied.
Alarmsignale – sofort handeln
Hellrotes Blut, regelmäßige schmerzhafte Wehen, wässriger anhaltender Ausfluss (Verdacht auf Fruchtwasser), starke Bauchschmerzen, Fieber und Schüttelfrost, plötzliche einseitige Wadenschwellung, deutlich und anhaltend weniger Kindsbewegungen – nicht bis zum Morgen warten.
Kliniktasche – Zeit für die Liste
Schreibe das Wichtigste auf: Dokumente (Ausweis, Mutterpass, Befunde), Ladegerät, Hausschuhe, Geburts-/Stillnachthemd, leichte Snacks, Reisegrößen-Kosmetik, Stilleinlagen, Handtuch. Für das Baby: Windeln, Body/Strampler (Größe 56–62), Mütze, Decke, Mullwindeln. Die Liste kannst du in den kommenden Wochen verfeinern – jetzt geht es vor allem um das gute Gefühl, vorbereitet zu sein.
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FAQ
Das Baby liegt noch in Beckenendlage – bleibt Zeit für eine Drehung?
Ja, noch ja. Über die endgültige Lage spricht man meist ab der 34. Woche.
Wehen häufiger am Abend – Grund zur Sorge?
Wenn sie unregelmäßig, schmerzlos sind und nach Ruhe und Wasser verschwinden, sind es Braxton-Hicks-Kontraktionen. Schmerzhaft und regelmäßig – sofort ärztliche Kontrolle.
Soll ich die Kliniktasche schon packen?
Eine Liste und schrittweises Zusammenstellen reicht. Komplett gepackt wird sie meist um die 36. Woche – es sei denn, der Arzt empfiehlt etwas anderes.
Darf ich weiterhin schwimmen gehen?
Bei einer unkomplizierten Schwangerschaft ja – Schwimmen ist ideal. Achte auf Hygiene, Badeschuhe und ein ruhiges Tempo.